„Warum wir heute Auszogne brauchen (und keine Salat-Challenges)“
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„Eigentlich dachte ich, am 11. Januar würde ich hier über meinen neuen Lieblings-Grünkohl-Smoothie schreiben. Aber Hand aufs Herz: Draußen ist es grau, und mein Körper verlangt nicht nach flüssigem Gemüse, sondern nach etwas Echtem, Warmem und Handgemachtem.
Deshalb gibt es heute ein Rezept für Auszogne (auch Knieküchle oder Bauernkrapfen genannt). Sie sind das ultimative Soulfood – und ein ehrliches Eingeständnis, dass Balance wichtiger ist als strikte Verbote.“
Das Rezept: Klassische Auszogne
Zutaten für ca. 10 Stück:
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500 g Mehl (Type 405 oder 550)
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250 ml lauwarme Milch
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1 Würfel frische Hefe
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60 g Zucker
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80 g weiche Butter
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2 Eigelb
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1 Prise Salz & etwas Zitronenabrieb
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Butterschmalz zum Ausbacken
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Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
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Der Hefeteig: Aus Mehl, Hefe, Milch, Zucker, Butter, Eigelb und Salz einen glatten Teig kneten. Diesen an einem warmen Ort ca. 45–60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
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Portionieren: Den Teig in ca. 80 g schwere Kugeln teilen und diese nochmals 15 Minuten ruhen lassen.
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Das „Ausziehen“: Jetzt wird es spannend! Jede Kugel vorsichtig von der Mitte her flach ziehen, sodass der Rand dick bleibt und die Mitte fast durchsichtig dünn wird (aber nicht reißt!).
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Ausbacken: Im heißen Butterschmalz (ca. 170°C) goldgelb ausbacken. Dabei das heiße Fett mit einem Löffel über den dünnen Mittelteil gießen, damit er hell bleibt und Blasen wirft.
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Finish: Abtropfen lassen und noch warm mit reichlich Puderzucker bestreuen.
Und seien wir mal "Ehrlich" das Teig ausziehen hat schon etwas meditatives und beruhigendes. Es ist der perfekte Gegensatz zum stressigen und hektischen Arbeitsalltag.